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Richtiges Heizen im Winter

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Es wird Winter und somit ist es wichtig die Heizung richtig einzusetzen. Der korrekte Einsatz der Heizung spart nicht nur Heizkosten, sondern tut auch der Gesundheit gut.

Bereits vor dem Winter sollte die Heizung überprüft werden. Die Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet und der Wasserdruck kontrolliert werden. Sind die Heizungen in Ordnung gebracht, geht es darum die Heizung richtig einzusetzen. Als Tipp sollten die Türen in der Wohnung im Winter möglichst geschlossen bleiben. In ungenutzten oder wenig genutzten Räumen sollte die Heizung zwar nicht voll aufgedreht werden, ohne etwas Wärme geht es jedoch auch nicht. Jeder Raum sollte somit gleichmäßig und separat beheizt werden. Das Temperaturempfinden wird auch durch die Strahlung von den Wänden beeinflusst. Kalte Wände spürt man also auch in beheizten Räumen, zudem begünstigen kalte Wände die Schimmelbildung. Die Heizung muss ebenfalls in komplett ausgekühlten Räumen Wärmeträger wie Möbel erst wieder auf Temperatur bringen. Die perfekte Temperatur gibt es nicht. Im Schlafzimmer darf es getrost unter 18 Grad kalt sein, dies kann sogar einen besseren Schlaf ermöglichen. Die Heizung im Kinderschlafzimmer sollte so eingestellt sein, dass die Temperatur nicht unter 16 Grad sinkt. Die Wohlfühltemperatur hängt vom eigenen Befinden ab, meist liegt diese Temperatur bei etwa 20 Grad.

Zum richtigen Heizen im Winter gehört auch das richtige Lüften. Wird nicht gelüftet, bildet sich schnell Schimmel an den Wänden, da die Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Regelmäßiges Lüften ist auch aus gesundheitlichen Gründen wichtig, da die Heizung die Luft austrocknet und sich somit ungünstig auf die Atemwege auswirken kann. Im Winter sollte das Fenster kurz vollständig geöffnet, und dabei die Heizung ausgedreht werden.

Werden diese Tipps zum Heizen und Lüften beherzigt, steht einem entspannten Winter nichts mehr im Weg.